Angststörungen
Angststörungen – wenn Angst zur Belastung wird
Angst gehört grundsätzlich zum Leben und schützt uns vor Gefahren. Problematisch wird es, wenn
Angst dauerhaft besteht oder den Alltag stark einschränkt. Dann spricht man von einer
Angststörung.
Häufigkeit und Begleiterscheinungen
Etwa 10 % der Menschen leiden im Laufe ihres Lebens an behandlungsbedürftigen
Angststörungen. Oft treten sie gemeinsam mit depressiven Verstimmungen,
Erschöpfungszuständen oder anderen psychischen Beschwerden auf.
Angst als Signal verstehen
So belastend Angst auch ist – sie erfüllt zunächst eine wichtige Funktion. Sie macht auf innere oder
äußere Überforderungen aufmerksam und signalisiert, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Wird nur das Symptom unterdrückt, ohne die zugrunde liegende Ursache zu berücksichtigen, kehrt
die Angst häufig zurück. Ziel einer nachhaltigen Therapie ist es daher, emotionale Belastungen zu erkennen und zu verarbeiten.
Ziele der Therapie
• innere Konflikte erkennen
• emotionale Belastungen verarbeiten
• das Nervensystem beruhigen
• nachhaltige innere Stabilität aufbauen
Angststörungen sind gut behandelbar. Viele Betroffene erleben nach Beginn der therapeutischen
Arbeit spürbare Entlastung und eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität.